FotosammlungHistorische Fotografien, Fotoalben und digitalisierte Bildbestände dokumentieren Alltagsleben im 20. Jahrhundert: Kindheit, Schule, Arbeit, Feste, Familie, Freizeit, Ausflüge und städtisches Leben in Mitteldeutschland und der DDR.DokumentensammlungDie Dokumentensammlung umfasst persönliche und öffentliche Zeugnisse des Alltags – von Arbeitszeugnissen und Urkunden bis zu Zeitungen, Zeitschriften, Prospekten und Versandhauskatalogen seit 1900. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Arbeit.Lebensgeschichtliche SammlungLebensgeschichten unterschiedlicher Generationen und sozialer Gruppen machen persönliche Erfahrungen aus Weimarer Republik, SBZ und DDR sichtbar. Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Sammlung, Forschung und Vermittlung.Dazu der Historiker Prof. Dr. Alf Lüdtke, Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen, und Universität Erfurt, nach einem Besuch des Hauses: „Ganz wichtig scheint mir ...die Parallelpflege und Weiterentwicklung von Text- und Bildquellen sowie von Sachzeugnissen. Dieses ist eine Kombination, die ja üblicherweise nicht zusammengeht: Entweder ist es das Museum oder die Sammlung. Aber eine gemeinsame Institution mit den intensiven Vernetzungsmöglichkeiten ist ja regelmäßig gerade nicht vorgesehen! Diese Chance sollten Sie vielleicht noch stärker sehen bzw. zu nutzen und auch zu präsentieren versuchen.“Sachzeugen SammlungÜber 200.000 Gebrauchsgüter und Objekte der Sachkultur – darunter Möbel, Hausrat, Kleidung, Spielzeug, Werkzeuge, Fototechnik, technische Geräte und original verpackte Konsumgüter – bilden einen zentralen Schwerpunkt der Sammlung. Besonders stark vertreten ist der DDR-Alltag.
Zehn Jahre ostdeutsche Kompetenz „Wende“ und zehn Jahre danach in der Luther-stadt und der Region Wittenberg (1989-1999) Kolloquium vom 12./13. November 1999 in Lutherstadt Wittenberg
SammlungObjekte, Bilder, Dokumente und Lebenszeugnisse zur mitteldeutschen Alltags- und SozialgeschichteDie Sammlung des Hauses der AlltagsGeschichte bewahrt materielle und persönliche Zeugnisse des Alltags. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf urbanen Lebenswelten und dem DDR-Alltag. Die Bestände bilden die Grundlage für Forschung, Ausstellungen, Vermittlung und Publikationen.
SammlungsbereicheDas Museum bewahrt Zeugnisse des täglichen Lebens in Mitteldeutschland.
Alle Publikationen
PublikationenDie Publikationen des Hauses der AlltagsGeschichte entstehen aus langjähriger Forschungs- und Sammlungstätigkeit. Sie widmen sich der Alltagsgeschichte Mitteldeutschlands und den damit verbundenen Lebensgeschichten der Menschen. Damit ergänzen sie die Sammlung um eine vertiefende, forschungsbasierte Perspektive.Unsere Veröffentlichungen machen Themen der Sammlung über den Ausstellungsraum hinaus zugänglich und eröffnen zusätzliche Zugänge zur urbanen Alltagsgeschichte. Erhältlich sind die Publikationen im Museumsshop.
Forschung und PublikationenForschung zur AlltagsgeschichteDie Sammlungen des Hauses dienen nicht nur der Bewahrung, sondern auch der wissenschaftlichen Arbeit. Sie bilden die Grundlage für Ausstellungen, Publikationen und thematische Recherchen zur Geschichte des Alltags in urbanen Lebenswelten.Dabei geht es um materielle Kultur ebenso wie um Lebensgeschichten, Wahrnehmungen und gesellschaftliche Veränderungen.
Was die Sammlung besonders machtDie Sammlung verbindet Bildquellen, Dokumente, Sachzeugnisse und Lebensgeschichten. Gerade diese Verbindung macht sie zu einem besonderen Bestand für die Erforschung urbaner Alltagswelten in Mitteldeutschland.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf lebensgeschichtlichen Quellen. Interviews, Erinnerungen und Zeitzeugenberichte eröffnen einen unmittelbaren Zugang zu Erfahrungen und Sichtweisen, die in der großen politischen Erzählung oft keinen Platz finden.